Das Märchen vom Bierbauch


Bier besteht aus 93% Wasser. Die restlichen 7% teilen sich

Hopfen, Malz (aus Gersten oder Weizen gewonnen), Hefe und

Alkohol. Wie der Vergleich zeigt, hat Bier weniger Kalorien als die

meisten nicht alkoholischen Getränke.

Die Franzosen sind die Erfinder vom Aperitif. Vor einem üppigen

Essen wird gerne ein alkoholhaltiges Getränk serviert.

Dieses führt dazu, dass die Verdauungssäfte angeregt werden

und einem sprichwörtlich das Wasser im Munde zusammenläuft.

So isst Manche und Mancher in der Regel mehr als eigentlich

von Nöten wäre. Unser Körper speichert die nicht dringend benötigten aber bereits aufgenommenen Energiemitte für schlechte Zeiten, indem er Fett anlegt. Als beliebteste Stelle für die Deponie dieser Reserve dient wohl beim Mann der Bauch und bei der Frau die Hüfte.


Somit ist bewiesen, dass der Bierbauch nicht vom Bier, sondern vom Alkohol im Bier verursacht wird.




Es war einmal...


…im Jahre 7. Da lebte eine Jungfer namens Karin, welche sich nichts sehnlicher wünschte, als zu Ehren ihrer 30 Lenzen ein unvergessliches Geburtstagfest feiern zu dürfen. Der Knappe Dominik, der seit längerem in die schöne Jungfer verliebt war, wollte ihr diesen Wunsch erfüllen: so lud er alle engsten Familienangehörigen zum Geburtstagsfeste  seiner Geliebten am 12. Tage des Wonnemonats.

An besagtem Tag erschien jeder Gast in seinem edelsten Wanderkleid. Die Rigi war das Ziel der gutgelaunten Gesellschaft. Mit einem Wanderstock ausgerüstet, wurde der ganze Berg bewandert und ein Höhepunkt folgte dem Andern.

Als sich die Sonne hinter dem Berg zu Bette begab und der Waldkauz schon aus dem nahen Walde zu vernehmen war, machte sich die Schar erneut auf den Weg. Der Knappe führte sie entlang von steilen Felswänden zu einer in Stein gebetteten Kapelle. Niemand wusste genau, was an diesem Ort geschehen würde und niemand ahnte, dass der Knappe Dominik seine holde Jungfer bereits vor einiger Zeit um Hand angehalten hatte. Plötzlich stockte den Gästen der Atem, als aus dem Dunkel der Nacht das Geburtstagkind im flackernden Kerzenlicht erschien in einem wundervollen, von prächtigen Blumen gesäumten und noch nie gesehenen Hochzeitsgewand. Dem Knappen Dominik drohte das Herz still zu stehen, hatte er doch noch nie zuvor so eine schöne Frau gesehen! Nichtsdestotrotz nahm der junge Mann all seinen Mut zusammen und liess die bezaubernde Braut von ihrem Vater zum Traualtar führen wo sie sich zum Bezeugnis ihrer innigen Liebe das „Ja – Wort“ gaben.

Im Anschluss feierte die überraschte Gesellschaft in der Herberge Rigi-First so lange, bis die Vögel zwitschernd den Morgen begrüssten.

Fortan lebt das Paar glücklich und zufrieden und erfreut sich warmen Herzens der Erinnerung an diesen wundervollen und unvergesslichen Tag.

 
Wissenswertes
baert.ch